Was bleibt, wenn Oma geht? Diese Frage war der Anfang. Ich habe meine Großmutter besucht, mit dem Blick für das, was oft übersehen wird. Ich habe ihr zugehört. Dem Rhythmus ihres Tages. Dem Sprechen über Früher. Dem Schweigen dazwischen. Ihre Hände, ihr Blick, das Licht auf dem Tisch – alles wurde mir kostbar. Denn alles ist vergänglich. Diese Serie ist eine Suche nach dem, was bleibt: Ein Lächeln. Ein Satz. Ein Raum voller Erinnerung. Vielleicht geht sie eines Tages. Aber etwas von ihr wird da sein – im Bild, im Erzählen, in uns.